Risikoklassifizierung
Aller Workflows nach EU AI Act Art. 6 und 7.
Klare Antworten zu Frachtführerprüfung, Betrugsschutz, KI-Automatisierung, Kosten und dem Unterschied zu TMS-Software. Ohne Pitch, ohne Verkaufsgespräch.
Der häufigste Einwand im ersten Gespräch lautet: haben wir nicht schon ein TMS? Ja. Und trotzdem verliert Ihr Disponent täglich Stunden an Prozesse, die CargoSoft, Transics oder TimoCom nicht lösen.
Speditionen mit TMS sind unsere idealen Kunden. Die Digitalisierungsbereitschaft ist bewiesen, das Software-Budget existiert, und trotzdem laufen Kundenkommunikation, Dokumentenprüfung und Reporting noch manuell.
Ein TMS wie CargoSoft, Transics oder Alpega ist Software, die Sie kaufen, einführen und selbst bedienen. LSG Mercury ist ein Dienstleister: Sie kaufen kein Werkzeug, sondern ein Ergebnis. Wir bauen die Automatisierung, betreiben sie und arbeiten Ihr Team daran ein. Für Sie entsteht kein IT-Projekt und kein internes Setup.
Gut. LSG Mercury ergänzt Ihr bestehendes TMS. Wir automatisieren, was CargoSoft, Transics oder TimoCom nicht abdecken: unstrukturierte Kundenkommunikation, Dokumentenverarbeitung und freie Anfragen.
Ein Dienstleister, der manuelle Prozesse zuverlässig automatisiert, ohne dass Sie selbst Software bedienen müssen. Wir bauen auf, wir betreiben, wir schulen Ihr Team. Das Ergebnis ist messbar: weniger Stunden, weniger Fehler, mehr Kapazität.
Frachtanfragen klassifizieren, Angebotsvorlagen vorbereiten, Statusabfragen beantworten, CMR, Lieferscheine und Eingangsrechnungen prüfen, Frachtführer vor der Beauftragung verifizieren, Kennzahlen und Tagesberichte erzeugen. Im Analysegespräch bestimmen wir den größten Hebel für Ihren Betrieb.
Kein Standardpaket. Jeder Testcase beginnt mit einer Ist-Analyse Ihrer konkreten Abläufe. Das Ergebnis passt zu Ihrem Betrieb und nicht zu einem Durchschnittskunden, den wir nie gesehen haben.
Frachtenbetrug über Scheinfirmen und gestohlene Firmenidentitäten trifft längst nicht mehr nur große Speditionen. Die Täter nutzen genau die Momente, in denen ein Disponent unter Zeitdruck schnell Laderaum braucht.
Eine Prüfung vor jeder Beauftragung schützt Ladung, Kundenbeziehung und Versicherungsschutz. Hier die Antworten auf die Fragen, die Spediteure dazu am häufigsten stellen.
Eine Frachtführerprüfung ist die Kontrolle eines Transportunternehmens, bevor es einen Auftrag erhält. Geprüft wird, ob die Firma real existiert, ob die Kontaktperson tatsächlich für sie handelt und ob Erlaubnis, Versicherung und Angaben zusammenpassen.
Sie schützt vor Ladungsdiebstahl, Scheinfirmen und Identitätsbetrug und dokumentiert die Sorgfalt, die Auftraggeber und Versicherer von einer Spedition erwarten.
Typische Warnsignale sind ein auffällig niedriger Preis, Kontakt nur über Mobilnummer oder Messenger, Freemail-Adressen oder kürzlich registrierte Domains, abweichende Firmen- und Bankdaten sowie Zeitdruck bei der Zusage.
Ein einzelnes Signal beweist noch keinen Betrug. Kritisch wird es, wenn mehrere zusammenkommen. Genau diese Kombination geht im Tagesgeschäft unter, wenn ein Disponent unter Zeitdruck Laderaum sucht.
Betrüger treten unter dem Namen eines echten, seriösen Transportunternehmens auf. Handelsregister, Lizenz und Bewertungen auf der Frachtbörse stimmen, nur die Person am anderen Ende gehört nicht zu dieser Firma.
Deshalb reicht es nicht, nur zu prüfen, ob ein Unternehmen existiert. Entscheidend ist, ob Kontaktweg und Absender wirklich zu diesem Unternehmen gehören.
Mindestens die EU-Gemeinschaftslizenz oder die Erlaubnis nach Güterkraftverkehrsgesetz, eine gültige Bestätigung der Verkehrshaftungsversicherung, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und den Handelsregistereintrag.
Wichtig ist, dass die Daten in den Dokumenten mit den Daten der anfragenden Person übereinstimmen: Firmierung, Anschrift, Kontaktdaten und Bankverbindung.
Sie reicht, wenn sie bei jedem Auftrag vollständig gemacht wird. In der Praxis passiert das selten: Eine gründliche Prüfung kostet pro Frachtführer mehrere Minuten, und gerade bei Eilaufträgen wird sie abgekürzt.
Betrüger nutzen genau diese Momente. Eine automatische Prüfung läuft bei jedem Auftrag gleich gründlich, auch freitags um 17 Uhr.
Unser Modul FreightGuard prüft neue Frachtführer automatisch, bevor der Auftrag rausgeht. Es fügt sich in Ihren bestehenden E-Mail-Ablauf ein, Ihr Team muss keine neue Software bedienen.
Der Disponent erhält eine nachvollziehbare Einschätzung, ob der Frachtführer unauffällig ist oder genauer angesehen werden sollte. Die konkrete Prüflogik veröffentlichen wir bewusst nicht, denn Betrüger lesen mit. Im Gespräch zeigen wir sie Ihnen gern.
Nein, es ergänzt sie. Bewertungen und Verifizierungen der Frachtbörse zeigen, dass ein Unternehmen seriös ist. Sie zeigen nicht, ob die Person, die Ihnen gerade schreibt, wirklich für dieses Unternehmen handelt. Diese Lücke schließt die Prüfung vor der Beauftragung.
Für Speditionen, die regelmäßig Aufträge an Fremdunternehmer vergeben, besonders über Frachtbörsen und an neue Partner. Wer fast ausschließlich mit eigenem Fuhrpark oder festen Stammunternehmern fährt, braucht sie meist nicht. Das sagen wir Ihnen im Analysegespräch auch offen.
Kommt es zu einem Ladungsverlust durch einen Scheinfrachtführer, wird geprüft, ob die Spedition bei der Auswahl sorgfältig gehandelt hat. Eine lückenlos dokumentierte Prüfung ist dafür ein starker Nachweis.
Welche Anforderungen im Einzelfall gelten, hängt von Ihren Verträgen und Ihrem Versicherer ab. Klären Sie das bitte direkt mit Ihrem Versicherungspartner.
Die meiste manuelle Arbeit in einer Spedition entsteht nicht im TMS, sondern davor und danach: im Postfach, in Frachtpapieren und in Rechnungen. Genau dort setzt Automatisierung an.
Überall dort, wo Disponenten und Sachbearbeiter wiederkehrend unstrukturierte Informationen lesen, abgleichen und weitergeben: E-Mail-Anfragen, Statusabfragen, Frachtpapiere, Eingangsrechnungen und die Prüfung neuer Frachtführer.
Sinnvoll ist KI nicht dort, wo sie beeindruckt, sondern dort, wo sie jeden Tag messbar Stunden spart.
Manuelle, wiederkehrende Arbeitsschritte laufen automatisch ab, zum Beispiel das Erfassen einer Frachtanfrage, das Abgleichen einer Rechnung mit dem Auftrag oder das Beantworten einer Statusabfrage. Der Mensch entscheidet weiterhin, aber er tippt nicht mehr ab.
Ja. KI erkennt in freien E-Mails Abhol- und Zielort, Termine, Gewicht und Ladungsart, ordnet die Anfrage ein und bereitet die Angebotsgrundlage vor. Der Disponent prüft und gibt frei, statt jede Anfrage selbst abzutippen.
Ja. KI liest die Dokumente aus, auch Scans und Fotos, und gleicht sie mit Auftrag und Tarif ab. Abweichungen wie fehlende Unterschriften, falsche Mengen oder überhöhte Rechnungspositionen werden markiert, alles andere läuft durch.
Gerade dort. In inhabergeführten Speditionen hängt viel an wenigen Disponenten, jede eingesparte Stunde schafft direkt Kapazität. Ein eigenes IT-Team ist nicht nötig, weil wir Aufbau und Betrieb übernehmen.
Kein Einführungsprojekt. Der Testcase endet mit einem Prozess, der läuft, nicht mit einer Präsentation. Ihr Team arbeitet währenddessen normal weiter.
Prozessauswahl, Zugänge, Abgrenzung. Remote oder vor Ort.
Wir bauen und prüfen, bevor irgendetwas Ihren Betrieb berührt.
Inbetriebnahme, Abnahme, Einarbeitung Ihres Teams am laufenden System.
Start mit einem kostenlosen Analysegespräch von 45 Minuten unter NDA. Danach erhalten Sie eine schriftliche Roadmap mit Meilensteinen und Festpreisen. Nach Auftragserteilung startet der Testcase in der Regel innerhalb einer Woche, Go-Live nach etwa vier Wochen.
Nach etwa vier Wochen läuft der erste automatisierte Prozess. Typische Beispiele: automatische Sendungsbestätigung, KI-gestützte Dokumentenprüfung, automatisierte Eingangsrechnungskontrolle. Parallel zum laufenden Betrieb, ohne IT-Projekt.
In der Regel nein. Wir arbeiten mit bestehenden Systemen und Standard-Schnittstellen und benötigen in den meisten Fällen keinen Serverzugang. Den genauen Aufwand klären wir im Analysegespräch.
Inhabergeführte Speditionen im DACH-Raum, deren Disponenten täglich mehrere Stunden mit manueller Datenerfassung, Dokumentenprüfung oder Kundenkommunikation verbringen, und die wachsen wollen, ohne proportional mehr Personal einzustellen.
Sitz in Köln, Betreuung im gesamten DACH-Raum. Die meisten Leistungen werden remote erbracht. Für den Testcase kommen wir auf Wunsch persönlich zu Ihnen.
Der Testcase ist auf etwa vier Wochen ausgelegt, das ist das Minimum für belastbare Ergebnisse. Einzelne Teilleistungen wie der AI-Readiness-Check sind kurzfristiger möglich. Fragen Sie mit Ihrem gewünschten Zeitrahmen an.
Kein Meilenstein wird in Rechnung gestellt, bevor er erbracht und abgenommen ist. Das Umsetzungsrisiko liegt bei uns.
| Meilenstein | Erreicht bei | Anteil |
|---|---|---|
| 01 Projektstart | Vertragsunterzeichnung, Ist-Analyse abgeschlossen | 25 % |
| 02 Implementierung | Aufbau und interner Test abgeschlossen | 35 % |
| 03 Go-Live und Abnahme | Livegang, Abnahme, Schulung durchgeführt | 30 % |
| 04 Stabilbetrieb | 30 Tage stabiler Betrieb nachgewiesen | 10 % |
Der Testcase ist meilensteinbasiert, Sie zahlen nie für Leistungen, die noch nicht erbracht sind. Die Investition hängt vom Umfang Ihres Prozesses ab. Meilensteine und Beträge legen wir im Analysegespräch transparent fest.
Bei einem TMS zahlen Sie Implementierungskosten und Lizenzgebühren ab Tag eins, unabhängig davon, ob das System bereits Nutzen bringt. Bei uns zahlen Sie, wenn der Prozess nachweislich funktioniert.
Die Höhe richtet sich nach Anzahl und Komplexität der laufenden Prozesse. Laufzeiten und Kündigungsregelungen sind im Dienstleistungsvertrag geregelt und werden vorab besprochen.
Nein, das Gegenteil ist das Ziel. Während wir Ihre Automatisierung betreiben, bilden wir Ihr Team systematisch weiter, auf Wunsch bis zur Einarbeitung eigener Fachkräfte. Sobald Ihr Haus bereit ist, können Sie das komplette System zu vertraglich geregelten Konditionen übernehmen: Workflows, Konfigurationen und die gesamte Dokumentation. Den Zeitpunkt bestimmen Sie.
Danach bleibt nur unser Betrugserkennungsmodul FreightGuard als optionales Abo bestehen, weil es laufend um neue Betrugsmuster und Systemanbindungen erweitert wird.
Ja. Nach dem Analysegespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit konkretem Leistungsumfang, Meilensteinen, Zeitplan und Festpreisen. Keine versteckten Kosten, keine nachträglichen Aufschläge.
Compliance ist bei uns kein Aufpreis, sie ist in jeder Umsetzung enthalten.
Aller Workflows nach EU AI Act Art. 6 und 7.
Für Ihre Mitarbeiter nach Art. 4.
KI-generierter Outputs nach Art. 50.
Vollständig nach DSGVO Art. 28.
ISO 27001, keine US-Clouds.
AI-Readiness für Ihr Team, Teil der Leistung.
Ja. Jede Umsetzung enthält Risikoklassifizierung, Mitarbeiter-Kompetenznachweis nach Art. 4, Transparenzkennzeichnung nach Art. 50 und AVV-Dokumentation. Sie erhalten den Nachweis, den Wirtschaftsprüfer und Geschäftspartner erwarten.
Teil jedes Testcases. Inhalte: Grundlagen des EU AI Acts und der Kompetenzpflicht nach Art. 4, sicherer Umgang mit KI-Outputs, DSGVO-konforme Nutzung der eingesetzten Systeme. Sie erhalten einen Schulungsnachweis, der bei Audits anerkannt wird.
Alle Kundendaten werden auf deutschen Servern in ISO 27001-zertifizierten Rechenzentren verarbeitet. Niemals in öffentlichen KI-Modellen, Ihre Daten werden nicht zum Training verwendet, niemals außerhalb der EU. Vollständige Löschung bei Vertragsende ist vertraglich geregelt.
Auf den Seiten Impressum, Datenschutzerklärung und AGB. Fragen zum Auftragsverarbeitungsvertrag beantworten wir direkt.
Kein Verkaufsgespräch und kein Pitch-Deck. Wir schauen gemeinsam, ob und wo Automatisierung bei Ihnen Sinn ergibt, und geben eine ehrliche Einschätzung, auch wenn die Antwort noch nicht lautet.
Hilfreich vorab: Anzahl Disponenten, grober manueller Anteil, ob ein TMS vorhanden ist und welches, und welcher Prozess am meisten Zeit kostet.
Ja. Im Analysegespräch sehen wir uns Ihre wichtigsten Prozesse an und zeigen konkret, wo Automatisierung wirtschaftlich sinnvoll ist. 45 Minuten, ohne Verpflichtung.
Per E-Mail an boketa@lsg-mercury.de oder telefonisch unter +49 2421 2635789. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
Unternehmensname, Anzahl Disponenten, welche Prozesse am meisten manuelle Zeit kosten, ob ein TMS vorhanden ist und welches, und Ihr gewünschter Zeitrahmen. Je konkreter, desto schneller können wir einschätzen, ob und wie wir helfen.